Manchmal gibt es zu einer Mühle (noch) keine belastbare Datenlage — neue Modelle, Nischen-Marken, Sondereditionen. Und manchmal finden wir eine Mühle so spannend dass wir sie selbst sehen wollen. In beiden Fällen stellen wir uns das Modell für eine begrenzte Zeit ins Büro, Lager oder zu uns nach Hause und ziehen sie durch — immer nach demselben Schema: drei Röstgrade, Espresso UND Filter, Verkostung nach klassischem Coffee-Cupping (Aroma, Säure, Süße, Bitterkeit, Mundgefühl), Mahlbild-Sichtprüfung. Bohnen meistens von Cycle Roasters und lokalen Münchner Röstereien.
Kein eigenes Labor, keine Particle-Size-Software, keine Cupping-Jury im weißen Kittel. Aber konsequente Wiederholung am selben Setup, sodass die Vergleichbarkeit zwischen Mühlen stimmt.